Behringer XENYX 302USB – Wie schlägt sich der kleine Mixer?

Das 302USB ist, gegenüber dem XENYX 502, wie der Name schon sagt, zusätzlich mit einem USB-Anschluss auf der Rückseite ausgestattet.
Dabei handelt es sich um einen Handelsüblichen USB B-Port, welcher entweder über das mitgelieferte 500mAh USB-Netzteil betrieben wird, oder, und damit auch der Grund warum ich mich für den 302USB gegenüber dem 502 entschieden habe, die Möglichkeit, den Mixer als Soundkarte am PC anzuschließen.

Das Gerät wird (zumindest bei mir) sofort erkannt.
Andere schrieben, dass AISO4ALL erforderlich ist. Da ich dieses aber bereits installiert hatte, kann ich mich dazu leider nicht äußern.


Aktuell setze ich das 302USB als Phantomspeisung und Verstärker meines günstigen TONOR BM-700-Kondensatormikrofons

Mein XENYX 302USB wird mit einem XLR-Mikrofon, meinen Kopfhörern, dem Main Mix-Ausgang und dem USB-Aus-/Eingang betrieben.

ein.

Ich kaufte mir das Tonor BM-700 im Set mit einer Phantomspeisung, was im Grunde soweit funktionierte, aber noch nicht das gewünschte Ergebnis geliefert hatte. Mit der Überlegung einen Mixer zu kaufen, hatte ich von Anfang an gespielt, aber die guten Bewertungen hatten mich vorerst vom gegenteil überzeugt.

Die Tonqualität war gut, ich will nicht meckern, doch mir rauschte es noch ein wenig zu viel.

Und dann kam das 302USB in Spiel. Man braucht zehn Minuten, um sich an das Gerät zu gewöhnen, doch dann klappt das wie im Schlaf.

Man kann die Höhen und Tiefen einstellen, beim Ein- sowie Ausgang. Und dazu komme ich jetzt einmal zusätzlich:
Das Gerät nimmt Signale vom XLR und Klinkenmikrofonen auf und lassen sich auch parallel betreiben. (Empfehle ich jedoch nicht)
Zudem kann man zwei Cinch-Eingänge (Line und 2-Track, jeweils zwei Stereo-Cinch-Anschlüsse) in das Mikrofonsignal dazumischen. Sofern man den Ausgang bei den Kopfhörern hat, kann man sich den Sound jedoch auch nur auf den Kopfhörern ausgeben lassen, ohne den halben TeamSpeak-Server zu stören.

Und dann gibt es noch drei Tonausgänge. Einmal den USB-Port, welchen ich normalerweise für das Mikrofon nutze, dann einmal den Klinkenanschluss für meine Kopfhörer, mit dem ich mir den Ton meines PCs ausgeben lasse, sofern ich diese gerade aufhabe, und einmal den Main Mix. Dieser gibt den Ton über zwei Cinch-Anschlüsse aus. (Rot und Weiß)
Diese nutze ich dafür, dass wenn ich die Kopfhörer gerade nicht aufhabe, mir das Signal auf meinen Boxen ausgeben zu lassen.

Wichtig anzumerken ist dabei, dass wenn man sich das Signal auf den Kopfhörern ausgeben lässt, man wählen kann, ob man das USB-Signal beimischt, oder nicht. Bei den Cinch-Ausgängen ist dies nicht der Fall.
Höre ich also Musik auf den Boxen, hört sie auch jeder, der mein Mikro hört. Und das liegt nicht an einer Rückkopplung, sondern wirklich an der Bauweise des Gerätes.

Ist man gut drauf, macht man sich auch hin und wieder mal den Spaß, sein Audiosignal mit dem eingebauten Schieberegler von Links nach Rechts zu verlegen. Sofern die Sprachapplikation in Stereo sendet, kann man damit die Leute ganz schön erschrecken, sofern man ins Mikrofon flüstert.

„Heyhey, jetzt bin ich links“ *regeln* „Huhu, und jetzt bin ich hier.“ *regeln* „Und jetzt wieder hier“

 

Ich bin kein Audiotechniker, und kann deshalb auch keine professionelle Meinung zum Behringer XENYX 302USB abgeben, doch meiner Meinung war das kleine Ding seine 55€ wert.

Testnote: 9/10

+ Preisgünstig
+ Kompakt
+ viele Einstellungen (für die Größe) möglich
+  USB-Anschluss
+ Viele Anschlussmöglichkeiten

– Beim Ausgeben auf dem Main Mix wird unweigerlich in den Input hineingemixt

 

Das neue Jahr mit den neuen Zielen

Seit 2011 bin ich nun unter dem Titel Bonecomb Developing im Internet unterwegs.
Aber habe ich bereits etwas außergewöhnliches erreicht? – Zumindest ich habe nicht das Gefühl.

Deswegen möchte ich das Jahr 2018 packen und anfangen, Software zu publifizieren, welche vielen eine Hilfe sein kann.
Doch auch, wenn die Windowsplattform so weit verbreitet sein mag, bin ich nicht umbedingt ein Fan von dieser.
Linux war zumindest zum arbeiten immer meine erste Wahl. Ob man damit spielen kann, zumindest die meisten meiner Spiele, kann ich leider nur verneinen.

Aufgrund dessen, sehe ich mich nun dazu berufen statt exklusiv für Windowsnutzer zu programmieren, auch die Linux- und Macnutzer mit meiner Software zu versorgen.
Java machts möglich!

Nun, auch wenn jetzt so mancher sich beschweren möchte, dass Java so langsam sei, möchte ich diesen darum bitten, seinen Hass für sich zu behalten, denn ich habe mich mit Java angefreundet und es läuft den meisten Plattformen. Ob nun Linuxserver oder Powermac. (okay, ob diese noch wirklich von Otto Normalverbraucher genutzt werden ist etwas anderes)

Es mag zwar stimmen, dass ich nicht viel hochlade, doch an Projekten, die ich finalisieren könnte oder welche es nicht aus der Konzeptphase geschafft haben, fehlt es mir nicht.

Auf jeden Fall ist Java die Wahl meinerseits.
Es ist außerdem nicht so langsam, dass meine Software nun ein Problem für die guten Pentium 4 Rechner wird.
Minecraft wurde nunmal in Java programmiert und hat dieses Halbgerücht erst richtig unter die Menschen gebracht!

Nun, das ganze wird warscheinlich auch zur Folge haben, dass nun auch Androidsoftware erscheint.

 

Außerdem mag man mir vielleicht vorwerfen, dass ich in den letzten 7 Jahren nichts programmiert hätte, doch das stimmt nicht ganz.
Es liegt eine Menge von experimenteller Software auf meiner Festplatte, die jedoch nicht meinen Kriterien zur Veröffentlichung gerecht wurden, oder es nicht aus der Konzeptphase geschafft haben.

JBot und WebbotINT sind nicht die aktuellsten Softwareprodukte von mir, und es gibt sicher auch schon bessere Alternativen zu diesen, doch zum Zeitpunkt, als ich diese programmierte, war nichts vergleichbares für mich zu finden, worauf ich mich entschied, diese schlicht selber zu programmieren.

Man siehe zur rechten Seite und sehe die Softwareprojekte, die ich in der Cloud gelagert habe. Die Namensgebung ist bei manchen Projekten einfach beknackt, wessen ich mir durchaus bewusst bin. Man sieht jedoch, dass ich nicht tatenlos war.

Und genau deswegen, versuche ich aus dem Jahr 2018 den wahren Einstieg von Bonecomb Developing in die öffentliche Softwareentwicklung zu machen.